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Elektroinstallation: Diese Fehler sollten vermieden werden


Elektroinstallationen können komplex sein und sollten nur von Personen durchgeführt werden, die genug Fachwissen und Erfahrung haben. Wenn Sie sich mit Strom und Elektronik grob auskennen, sich beim Verlegen von Stromleitungen aber nicht sicher sind, sollten Sie sich an einen Fachbetrieb wenden. Bei Elektroinstallationen können kleine Fehler bereits große Auswirkungen haben.

In unserem täglichen Leben ist Strom nicht mehr wegzudenken. Wenn Strom unsachgemäß oder falsch verwendet wird, kann es sehr gefährlich werden. Daher ist es sehr wichtig, Fehler bei der Elektroinstallation weitestgehend zu vermeiden. Bei einer Modernisierung im Haus oder beim Neubau dürfen Elektroinstallationen auch nur von Fachkräften durchgeführt werden. Kleine Reparaturen können Sie selbstverständlich durchführen. Falls allerdings etwas passiert und ein Schaden entsteht, ist es möglich, dass die Versicherung den Schaden nicht übernimmt. Bei Fachbetrieben sind zertifizierte Meister tätig, die Elektroinstallationen durchführen dürfen. Als Bauherr können Sie natürlich bei der Installation, der Wartung oder Reparatur zuschauen. Auf diese Weise bekommen Sie ein besseres Verständnis für die Elektroinstallation und was es alles zu beachten gibt. Im Folgenden werden verschiedene Fehler beschrieben, die Sie bei der Elektroinstallation unbedingt vermeiden sollten.

Fehler, die Sie bei der Elektroinstallation vermeiden sollten

  • Keine Vorbereitung: Natürlich können Sie auch selbst kleine Elektroinstallationen durchführen, wenn Sie genug technisches Know-How und Fachwissen haben. Allerdings sollten Sie sich im Voraus gut vorbereiten und informieren. Sicherheitsvorkehrungen sind für die meisten Elektroinstallationen besonders wichtig. Außerdem benötigen Sie spezielles Werkzeug. Im Netz finden Sie auch weitere Informationen über Normen und Vorschriften, die beachtet werden sollten. Wenn Sie bei der Elektroinstallation Fehler machen, können im Nachhinein hohe Kosten entstehen. Vor den Arbeiten sollte IMMER der Strom abgestellt werden. Mit einem Spannungs- und Phasenprüfer können Sie die elektrische Spannung testen. Mit einem Spannungsprüfer kann die genaue Spannung der einzelnen Leitungen geprüft werden.
  • Falsch verlegte Stromleitungen: Viele Hausbesitzer sind der Meinung, dass Stromleitungen immer in den Wänden verlegt werden müssen. In vielen Fällen werden die Wände extra aufgestemmt. Doch Sie können diesen Fehler vermeiden. Die Stromleitungen können auch in Fußleisten oder Decken verlegt werden. Die Kosten für das Aufstemmen der Wände können Sie sich also sparen.
  • Mehrfachstecker sind keine Dauerlösung: Jeder kennt es. Man hat eine Steckdose im Raum und es wird ein Mehrfachstecker für verschiedene Geräte genutzt. Das Problem an dieser Methode ist, dass die Mehrfachstecker nicht als Steckdosenersatz gelten. Bei langfristiger Nutzung kann es sogar zu einem Brand kommen, wenn die Mehrfachstecker überlastet sind. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie in Ihrem Haus neue Steckdosen installieren. Die Installation von neuen Steckdosen ist in der Regel nicht aufwendig und geht schnell. Bei einem Neubau sollten Sie immer mehr Steckdosen einplanen. Das Nutzungsverhalten eines Raumes könnte sich mit der Zeit ändern. Am Bett braucht man in der Regel zwei Steckdosen. Die eine Steckdose ist für das Licht auf dem Nachtschrank und in der anderen Steckdose wird in der Nacht das Handy/Smartphone aufgeladen.
  • Fehler bei der Installation des Blitzschutzes: Ein Blitz schlägt nicht immer im höchsten Gebäude ein. Manchmal können Blitze auch in Hochspannungs- und Elektroleitungen einschlagen. Ihr Haus sollte daher einen Blitzschutz in Form eines Blitzableiters haben. Wenn Sie keinen Blitzschutz haben oder der Blitzableiter falsch installiert wurde, kann es bei einem Einschlag zu Beschädigungen der Elektrogeräte im Haus kommen. Sie sollten Ihr Haus vor Blitzeinschläge durch ein ausgereiftes Blitzschutzsystem schützen. Dieses Blitzschutzsystem kann die Blitzenergie in die Erde ableiten, wodurch auch Überspannungen ausgeglichen werden können.
  • Zu wenig Stromkreise im Raum: Die Anzahl der Stromkreise hängt von der Nutzung des Raumes ab. In der Küche benötigen Sie mehrere Stromkreise für verschiedene elektrische Geräte wie z. B. Kühlschrank, Geschirrspüler, Backofen, usw. Vor der Installation der Steckdosen in der Küche sollten Sie die Punkte genau planen. Ein Backofen mit integriertem Elektroherd ist ein Großgerät und braucht einen Stromkreis. Manchmal ist hier sogar ein Starkstrom-Anschluss erforderlich. Eine Waschmaschine oder ein Geschirrspüler benötigt ebenfalls einen Stromkreis. Bei der Planung eines Raumes sollten Sie die Geräte, die im Raum genutzt werden sollen, immer berücksichtigen.
  • Eigene Fähigkeiten überschätzen: Für Elektroinstallationen benötigen Sie neben technischen und handwerklichen Fähigkeiten auch das nötige Know-How. Selbst, wenn Sie ein begabter Handwerker sind und im Grunde genommen alles bauen können, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie eine Elektroinstallation selbst ausführen können. Was bringt Ihnen Ihr Fachwissen, wenn Sie ein elektrisches Gerät oder ein Gehäuse falsch an den Stromkreis anschließen? Der grüngelbe Leiter sollte IMMER als Schutzleiter genutzt werden, mit dem Sie ein metallisches Gehäuse vor Stromspannung schützen können. Wenn Sie den grüngelben Leiter nicht ordnungsgemäß anklemmen, kann das metallische Gehäuse bereits unter Strom stehen. Es kann zu einem lebensgefährlichen Stromschlag kommen! Häufig entstehen auch Fehler bei der Planung für eine Modernisierung oder einen Neubau. Planung ist das A und O, um kleine Fehler bei der Elektroinstallation zu vermeiden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie die Planung überprüfen lassen.
  • Unter Zeitdruck Elektroinstallation durchführen: Für Elektroinstallationen sollten Sie sich immer genügend Zeit nehmen. Sie sollten sich immer bewusst sein, dass Strom sehr gefährlich sein kann. Die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Der Netzstecker im Raum sollte immer vor den Arbeiten ausgeschaltet sein. Dann sollten Sie sich die passenden Werkzeuge und Materialien vorbereiten, die Sie für die Elektroinstallation benötigen. Auch wenn Sie nur eine Glühbirne wechseln, sollten Sie den Strom abstellen.
  • Elektroarbeiten ausführen, die neu sind: Ein weiterer Fehler bei Elektroinstallationen und -arbeiten ist, dass Sie Arbeiten ausführen, die Sie noch nie gemacht haben. Lassen die Finger von Hauptsicherungen und verplombten Stromzählern und führen Sie nur die Arbeiten aus, mit denen Sie vertraut sind. Für die anderen Elektroinstallationen sollten Sie einen Elektro-Meisterbetrieb beauftragen.
  • Ein Rauchmelder wird nicht benötigt: In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder mittlerweile Pflicht. Ein Kabelbrand ist nicht immer sofort ersichtlich. Rauchmelder können Sie im Schlaf warnen. Bei geringer Rauch- und Gasentwicklung wird der Rauchmelder ausgelöst und kann in manchen Situationen lebensrettend sein.
  • Smart-Home nur in Neubauten möglich: Viele Bauherren und Hausbesitzer sind der Meinungen, dass ein vernetztes Zuhause (Smart-Home) nur in einem modernen Haus möglich ist. Mit Smart-Home ist ein Haus gemeint, in dem mehrere Abläufe und Räume im Haus miteinander vernetzt sind. Wenn Sie in einem Raum ein Fenster öffnen, reguliert sich die Heizung in dem Raum automatisch und passt sich an die Verhältnisse an. Sie können weitere Regeleinrichtungen installieren, z. B. Bewegungssensoren oder Raumtemperaturregler.

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